New York Sightseeing – Coney Island

Weiter geht es mit meiner kleinen Post-Reihe aus New York und zwar mit Coney Island. Über diesen Zwischenstopp auf unserer Tour habe ich mich besonders gefreut. Ich bin zwar absolut kein Jahrmarkt-Fan (mein Magen dreht sich schon bei den kleinsten Bewegungen nach unten um. Und nach oben. Und wieder nach unten. Sorgt oftmals für lustige panische Reaktionen wenn ich fliege und alle anderen Reisenden total entspannt schlafen, lesen oder essen ohne irgendetwas zu merken), aber ich mag Strand. Ich mag alles, das irgendwie retro angehaucht ist. Ich mag bunte Lichter und leckere Snacks an Buden. All das bietet Coney Island einem.
 

Coney Island war mir eigentlich schon immer ein Begriff, aber meine Assoziation war eher recht verschwommen als wirklich konkret. Richtig faszinierend wurde Coney Island erst für mich, nachdem ich “XO” von Beyonce gesehen hatte (jaja, ich weiß schon was ihr denkt). Wie gesagt Lichter, Retro, diese besondere Atmosphäre – ich war direkt angetan und speicherte mir Coney Island als zukünftiges Reiseziel im Hinterkopf ab. Als der Trip nach New York dann immer greifbarer wurde, stand direkt fest, dass wir zumindest einen halben Tag – wenn nicht einen ganzen Tag – nutzen sollten, um dort vorbeizuschauen. Im Voraus recherchiert habe ich nicht wirklich. Ich kannte lediglich das was ich von Bildern gesehen hatte und wollte mich beim Rest überraschen lassen. So führte uns unser Weg von Manhattan mit der Subway Richtung Brooklyn und einmal quer durch New York. Ich fand die Bahnfahrt super, da aus der U-Bahn spätestens ab Brooklyn wieder eine ganz normale Bahn wird und man die Gelegenheit hat viel von Brooklyn zu sehen. Insgesamt dauert die Fahrt etwas länger – 30-40 Minuten, je nachdem von wo aus man startet. Verlässt man erst einmal die Haltestelle Coney Island-Stillwell Avenue, begrüßt die Halbinsel einen bereits mit starkem Wind und Meeresgeruch.
 

Von der Haltestelle aus ist der Weg recht einfach. Eigentlich muss man nur geradeaus laufen, folgt den anderen Besuchern oder dem Geschrei der Möwen. Die Vergnügungsparks Deno’s Wonderwheel Amusement Park und Luna Park befindet sich direkt am Strand und sind somit also kaum verfehlbar. Den ersten Park gab es hier übrigens bereits 1895 – Coney Island ist also eine echte Institution und definitiv sehenswert.
Wir haben die beiden Parks erst einmal abgeklappert, bevor wir weiter Richtung Dünen gelaufen sind. Selbst an einem Wochentag und dann auch noch mittags, ist Coney Island gut besucht. Eintritt kostet hier nichts – allerdings kostet alles andere Credits, die man im Voraus an einem Stand erwerben muss: ob Fahrten auf den Attraktionen oder auch Essen. Da wir gerade erst gegessen hatten, entschieden wir uns eher für die Rolle der stillen Beobachter und verbrachten unsere Zeit mit spazieren gehen und Fotos knipsen. Ansonsten hätte ich mich bestimmt durch die verschiedenen Stände gefuttert. Schwimmen kann man hier übrigens auch – zwar war es in diesem Teil New Yorks an diesem Tag nicht sehr warm, aber trotzdem konnten wir ein paar mutige badefreudige Menschen entdecken. Viel häufiger war der Anblick von Anglern, die an einem der zahlreichen Piers ihr Glück versuchten. Auch wir gesellten uns dazu und beobachteten das bunte Treiben um uns herum. Für mich war der Trip nach Brooklyn und Coney Island definitiv eine tolle Erfahrung, um eine ganz andere Seite von New York kennenzulernen.
 

Coney Island
Brooklyn,
New York, NY

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Würde euch Coney Island auch interessieren? Oder wart ihr schon einmal dort?
 

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4 Comments

  1. September 29, 2015 / 12:05 am

    Ein ganz wunderbarer Beitrag und die Bilder noch viel mehr 🙂

  2. October 1, 2015 / 4:38 pm

    Ein toller Bericht, für alle Daheim-Gebliebenen. Tolle Fotos von Brooklyn. Liebe Grüße Birgit

  3. October 17, 2015 / 4:06 pm

    Ich liebe Jahrmärkte <3 🙂 Tolle Bilder! Ich bin gerade auf deinen Blog gestoßen und finde ihn wirklich toll 🙂 Jetzt muss ich erstmal weiterstöbern! Liebe Grüße, Anni

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