NRW eats: Die Fette Kuh – Köln

Ach ja, die fette Kuh. Wahrscheinlich der ultimative Burger-Laden in Köln und für eine lange Zeit ein Ziel, das mir unerreichbar schien. Wie oft stand ich schon vor dem Laden – egal ob am Wochenende oder unter der Woche – und habe einfach keinen Platz ergattert. Im Mai hat es dann doch mit etwas Vorausplanung geklappt. Fünf Minuten vor Ladenöffnung standen wir brav vor dem Lokal (und waren trotzdem erst die dritte Gruppe) und haben doch tatsächlich einen tollen Platz am Fenster einnehmen können.
 


 


 


 

Das Interior gefällt mir definitiv gut – ein bisschen vintage, ein bisschen shabby. Genau das was mir auch bei meinem persönlichen Geschmack sehr liegt. Bestellen tut man am Tresen und sein gewünschtes Getränk kann man sich selbst aus dem daneben stehenden Kühlschrank entnehmen. Vielleicht sollte man vor der Bestellung aber trotzdem erstmal kurz Platz nehmen und sich in Ruhe die Speisekarte durchlesen. Denn Die Fette Kuh hat meiner Meinung nach eines der größten und umfassendsten Menüs, das ich bislang bei Burgerlokalen kennenlernen durfte. Von Burgern über Salate und Steaks bis hin zu Steak-Burgern bleibt eigentlich kein Wunsch offen. Das Besondere sind definitiv die Burger der Woche, die mir jedes Mal bei Facebook das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Aber auch Salate werden regelmäßig erneuert und eigene Kreationen vorgestellt. Für einen Burger zahlt man je nach Patty angefangen von 7 Euro bis zu 13 Euro. Aber auch für Vegetarier ist mit dem Veggy Patty gut gesorgt. Für mich eigentlich eine coole Alternative, dass das Patty als Veggie-Version bei jedem Burger angeboten wird. Denn meist bieten Lokale nur einen Veggie-Burger als Option an. So hat man aber selbst als Vegetarier die Chance alle Burger gleichermaßen durchzuprobieren.
 


 


 

Für mich gab es den damaligen Burger der Woche mit Mispel Chili Chutney, Bacon, Radicchio-Friesée Salat und gebratenem Ziegenkäse (mit Ziegenkäse kriegt man mich immer!). Meine Begleitung wiederum entschied sich für den teuersten Burger der Karte: den Philly Steak Burger. Dazu gab es dann noch Knoblauchfritten und Coleslaw. Trotz des rappelvollen Ladens mussten wir nicht lange warten bis unsere Bestellung aufgerufen wurde. Und ok, ich muss es auch zugeben: bislang ist dieser Burger definitiv unter den besten, die ich bislang in Deutschland probieren konnte. Sehr saftig, nicht zu weiche oder trockene Buns, eine tolle Kombination mit dem Ziegenkäse und der Salat gibt dem Burger definitiv die richtige Frische. Meine Begleitung war ebenfalls begeistert. Auch die Knoblauchfritten und der Coleslaw trafen unseren Geschmack komplett. Das einzige Manko ist definitiv, dass man beim Essen von den nächsten gierigen Besuchern beobachtet wird. Denn es ist hier ein bisschen wie auf der Jagd. Alle Wartenden wollen die nächsten sein, die einen Platz ergattern und wirklich zur Ruhe kommen kann man hier wohl nicht. Für einen kurzen Zwischenstopp und des Geschmackes willen ist Die Fette Kuh aber definitiv einen Besuch wert.
 

Die Fette Kuh
Bonner Str. 43,
50677 Köln

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1 Comment

  1. September 18, 2015 / 7:52 am

    Huii! Sehr gut gelungener Bericht und die Bilder lassen es ebenfalls erahnen. Ich denke mein Herzmann fände den Laden Top!
    Liebe Grüße
    Mai von Monpipit.de

    xox

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