Sandra

Ich finde sich selbst vorzustellen immer extrem schwierig. Am liebsten würde ich es ganz lassen (ich bewundere Blogger mit lesenswerten, ausführlichen “About me” Pages), aber gemäß den Worten einer lieben Person “Aber das ist doch das Erste was man anklickt!” muss ich es wenigstens probieren.

Ich wurde 1988 in einen sehr multikulturellen Haushalt geboren, worauf ich immer recht stolz war. Von meinen Eltern habe ich gelernt, dass man im Leben immer hart arbeiten sollte und was es bedeutet zwei überdimensionale, große schwarze Katzen zu lieben. Wenn ich ehrlich bin war ich ein ziemlich schwieriges, aber offenes und fröhliches Kind. Ich habe meine Mutter gerne mit Bibliotheksbesuchen gequält, die höchstens vier Tage auseinander lagen und mindestens 10 Bücher, meist jedoch 20, beinhalteten. Im Laufe der Jahre bin ich relativ nachdenklich und ruhig geworden und habe angefangen das Schreiben zu meinem Hobby zu machen. Ich denke wirklich, dass ich dies der Unmenge an Büchern, die ich damals verschlungen habe, zu verdanken habe. Außerdem habe ich 10 Jahre Turnier getanzt. Seitdem ich damit aufgehört habe, habe ich die vorbildliche Haltung eines Hobbits. Ich liebe Sarkasmus und trockenen Humor.

Nach meinem Abitur war ich für knapp vier Jahre in Japan. Ich bin dort zur Sprachschule gegangen, habe die Aufnahmeprüfung auf eine Universität abgelegt und ein Jahr dort studiert bevor das Erdbeben von 2011 so ziemlich alles durcheinander gebracht hat. Daraufhin habe ich mein Studium in Deutschland neu aufgenommen und dieses auch (inoffiziell) Ende 2014 abgeschlossen. Japan ist ein Teil meines Lebens geworden, aber ein ziemlich komplizierter Lebensabschnitt, der – wenn darauf angesprochen – oft in viel zu tiefgründigen Diskussionen ausartet. Bislang habe ich Japan fast jedes Jahr wieder besuchen können: 2012 für zwei Wochen, 2013 für ein drei-monatiges Praktikum und 2014 erneut für zwei Wochen. Insbesondere der letzte Besuch hat in mir das Bedürfnis geweckt den nächsten Trip für eine Rundreise zu nutzen. Ich möchte sowieso so viel Zeit mit Reisen verbringen, wie nur möglich.

Vielleicht sollte man mich schlussendlich einfach mit meinen Vorlieben zusammenfassen: Lesen, Verreisen, Filme und Serien schauen, auf Essens-/Restaurant-Entdeckungstouren gehen, Schreiben, Nachdenken, Musik hören, Sprachen lernen, Museen besuchen.

2015 wird für mich das Jahr, das einen neuen Lebensabschnitt einläutet und ich hoffe, dass ich euch angemessen daran teilhaben lassen kann. Falls ihr euch jedoch für mich als “wahre” Person interessiert, würde ich euch eher den Besuch meines Tumblrs ans Herz legen.